INHALTSVERZEICHNIS
1
Allgemeines
2
1.1
Auswahl der Programm-Sprache
2
2
Zuschnitt
2
2.1
Allgemeines
2
2.2
Grundplatten
__
2
2.2.1
Allgemeines
2
2.2.2
Eingabe, editieren_
3
2.3
Stückliste
__
3
2.3.1
Abmessungen_
4
2.3.2
Aufleimkanten_
5
2.4
Einstellungen
__
5
2.4.1
Allgemeines
5
2.4.2
Anschnitt
6
2.4.3
Schnittbreite
6
2.4.4
Plattenwechsel
7
2.4.5
Bretter drehbar (Vorgabe beim Datenimport)
7
2.4.6
Preisoptimiert (**wip**)
7
2.4.7
Bevorzugte Schnittrichtung (längs und/oder quer)
7
2.4.8
Automatischer Ausdruck (Ausdruck bei/Ausdruck nach) (**wip**)
8
2.4.9
Eliteplatten bis [% Verschnitt]
8
2.4.9.1
Was ist eine Eliteplatte?
8
2.4.9.2
Richtige Auswahl der
Wertes
8
2.5
Projektdateien
(Menü Datei)
8
2.5.1
Batch-Betrieb
(**wip**)
8
2.6
Optimierung starten, stoppen und fortsetzen
______
9
2.6.1
Allgemeines
9
2.6.1.1
Die Top-Ten-Liste
__
9
Eher geringe Probleme sieht man beim
optimalen Positionieren von wenigen Brettern auf ein bis zwei Platten.
Mit zunehmendem Umfang des Zuschnittproblems wird es für den Menschen
allerdings immer schwieriger, bei der sich daraus ergebenden Vielzahl
von Möglichkeiten die Übersicht zu bewahren. Das ist genau der Punkt,
bei dem sich ein Einsatz von WoodWorks bezahlt macht. Man bedenke den
Aufwand des Platzierens einer großen Anzahl von Brettern auf vielen
Platten, wobei noch verschiedenste Plattendimensionen möglich wären.
Ein ständiges Probieren und wieder Probieren kann nicht die beste
Methode dafür sein, und die Ergebnisse solcher Strategien sind meist
nicht ideal.
Im Menüpunkt „Sonstiges – Sprache“
haben Sie die Möglichkeit, eine der angezeigten Sprachen auszuwählen.
Die gewählte Sprache wird im Anschluss für die gesamte
Bildschirmanzeige verwendet.

Bevor Sie den
eigentlichen Optimierungsvorgang starten, müssen Sie alle dafür
relevanten Daten eingegeben haben. In der Dokumentation werden
Grundplatten, aus denen ausgeschnitten wird, als „Platten“, und was
ausgeschnitten wird, als „Teile“ bezeichnet. Beachten Sie bitte,
dass Sie nur Bretter und Platten gleichen Typs für den Zuschnitt
verwenden können (zum Beispiel: keine verschiedenfarbige Oberflächen
oder verschiedene Plattenstärken für einen Zuschnitt – wohl aber
verschiedene Plattendimensionen, also unterschiedliche Längen und
Breiten!).
Sie haben die Möglichkeiten,
mehrere Platten einzugeben, die dann zur Zuschnittoptimierung
herangezogen werden. Klarerweise hat WoodWorks mehr Möglichkeiten gute
Lösungen zu finden, wenn mehrere unterschiedlich große Plattentypen
eingegeben werden. Ob innerhalb eines Zuschnittes verschiedene
Plattentypen verwendet werden dürfen, können Sie selbst festlegen
(siehe „Einstellung“, Punkt „Plattenwechsel“). Beachten Sie
bitte, nur von Ihnen erwünschte Plattengrößen einzugeben!
Wenn Sie diesen Menüpunkt
anwählen, haben Sie Gelegenheit, die Abmessungen, sowie den Preis und
eine kurze Bezeichnung der Platten einzugeben. Alle Längen- und
Breiteneingaben erfolgen in Millimeter. Der Preis wird pro Quadratmeter
eingegeben, und bei der Zuschnittsoptimierung zur Preisberechnung
herangezogen. Die von Ihnen eingegebene Plattenbezeichnung (Plattentype)
dient dazu, Verwechslungen in der Werkstatt zu vermeiden, da sie am
Zuschnittplan angegeben wird.
Durch Doppelklick
auf die entsprechende Grundplatte erscheint der Dialog zum Editieren der
Platte. Mit der rechten Maustaste erhalten Sie das Kontextmenu:
Den gleichen Effekt erreichen Sie
durch drücken der gleichnamigen Knöpfe unterhalb der Plattenliste. Mit
„Abbrechen“ werden alle Eingaben verworfen, mit OK in das aktuelle
Zuschnitt-Projekt übernommen.

Dieser Menüpunkt
ermöglicht Ihnen die Eingabe der Bretterdaten. Der Ablauf der Eingabe
und des Editierens ist grundsätzlich der gleiche wie bei der
Platteneingabe. Bei den Abmessungen (Länge, Breite) ist bei Platten mit
Oberflächenstruktur (Maserung) darauf zu achten, dass die Eingaben
entsprechend der Richtung der Maserung erfolgen. Ein Beispiel soll das
verdeutlichen:

Aus der obigen
Abbildung sehen Sie, dass die längere Abmessung nicht unbedingt die Länge
sein muss. Beachten Sie weiters, dass für eine Berücksichtigung der
Maserung die Einstellung „Bretter drehbar“ deaktiviert sein muss
(siehe Menüpunkt „Einstellung“). Im Eingabefeld „Stück“ geben
Sie die Anzahl der für den Zuschnitt benötigten Bretter ein.
Aktivieren Sie die
entsprechenden Kontrollkästchen beim stilisierten Bauteil, wo nach dem
Zuschnitt Aufleimkanten angebracht werden. Diese werden beim Schnittplan
und auf den Etiketten angezeigt sowie die Gesamtkantenlänge berechnet.
Da für
verschiedene Zuschnitte verschiedene Parameter ausschlaggebend sind,
haben sie hier die Möglichkeit, diese anzupassen.

Die
Parameter im einzelnen:
Der Anschnitt dient
zur Beseitigung von eventuellen Randbeschädigungen, als
Referenzschnitt, usw. Das Maß der Platte
reduziert sich an jeder Seite um den hier angegebenen Wert.
Um einen korrekten
Schnittplan erstellen zu können, ist es notwendig, die Breite des Sägeblattes
mit zu berücksichtigen. Dieses Maß muss auf ganze Millimeter
aufgerundet werden.

Wie bei der
Platteneingabe beschrieben, ist es möglich, mehrere Platten gleichen
Typs mit verschiedenen Maßen einzugeben, da diese oft in mehreren Größen
lieferbar sind. Es ist bei größeren Zuschnitten meist nicht
unmittelbar ersichtlich, mit welchen Platten ein optimales Ergebnis
erzielt werden kann. Wenn Sie den Plattenwechsel erlauben, geben Sie dem
Programm die Möglichkeit, innerhalb eines Schnittplanes die Teile auf
Platten aller Größen zu positionieren. Das kann dazu führen, dass Sie
für diesen Zuschnitt unterschiedlich große Platten bereitstellen müssen
(Im schlechtesten Fall können sogar alle eingegebenen
Plattendimensionen für den Zuschnitt verwendet werden). Das Programm
hat allerdings dadurch wesentlich mehr Möglichkeiten, einen optimalen
Zuschnitt zu finden.
Möchten Sie nur
Platten gleicher Dimension verwenden, unterbinden Sie den
Plattenwechsel, indem Sie das Kontrollkästchen deaktivieren (p). Das bedeutet, dass
mit jeder der Plattengrößen ein optimaler Zuschnitt versucht wird. Das
Ergebnis ist ein Schnittplan, der nur eine der angegebenen Plattengrößen
erhält. Dies kann beim Einkauf Vorteile bringen.
Durch
diesen Parameter wird eine Berücksichtigung einer eventuellen Oberflächenstruktur
der Platten und Bretter erreicht. Ein þ
bewirkt, dass die Bretter auch um 90 Grad gedreht positioniert werden können.
Dies ist jedoch bei gemaserten Platten meist nicht erwünscht, und wird
daher durch ein p ein
unterbunden. Wichtig: Drehbare Bretter liefern meist besser optimierte
Zuschnitte (Bretter drehbar þ)!
Anmerkung:
Am Schnittplan erkennt man gedreht positionierte Bretter an der Richtung
der Schraffur.
Sollten
die Quadratmeterpreise der Platten sehr stark differieren, kann es
sinnvoll sein, die Optimierung nach dem Preis durchzuführen. Dabei wird
weniger Augenmerk auf den Verschnitt gelegt, sondern der Preis möglichst
gering gehalten. In den meisten Fällen ist es aber sinnvoll, die
Preisoptimierung zu deaktivieren, und so nach dem Verschnitt zu
optimieren. Eine Optimierung nach Preis ist aber nur mit richtig
eingegebenen Preisen sinnvoll!
Wenn Sie einen
dieser Schalter (längs oder quer) auf þ stellen, werden die
Bretter so angeordnet, dass beim Zuschneiden möglichst viele Schnitte
in diese Richtung durchgeführt werden können. Dadurch kann beim
Schnittvorgang unter Umständen viel Zeit erspart werden, da das Drehen
der Platten nicht mehr so häufig erforderlich ist. In den meisten Fällen
ist es sinnvoll, die bevorzugte Schnittrichtung zu ativieren (þ).
Bei extrem teuren Platten ist es von Vorteil, die bevorzugte
Schnittrichtung nicht einzustellen, da unter Umständen diese
Arbeitsoptimierung auf Kosten des Verschnittes gehen könnte. Sind beide
Schalter deaktiviert, so ist zu beachten, dass der Schneidvorgang mit öfterem
Drehen der Platten verbunden sein kann. Sind beide Schalter aktiviert,
so entscheidet WoodWorks während der Optimierung Platte für Platte,
welche Richtung die Hauptschnittrichtung ist.
Wenn
Sie bei „Ausdruck nach“ einen anderen Wert als 0 angeben, druckt
WoodWorks nach Ablauf der so angegebenen Minuten ohne weitere manuelle
Eingabe die angegebenen Planarten aus Wenn Sie im Feld „Ausdruck
bei“ einen anderen Wert als 0 angeben, so werden ohne weitere manuelle
Eingaben die angegebenen Planarten bei Erreichen bzw. Unterschreiten des
angegebenen Verschnittes ausgedruckt. Werden in beiden Feldern Werte
ungleich Null angegeben, so erfolgt der automatische Ausdruck bei jenem
Wert, der früher erreicht wird (Ablauf der angegeben Zeit bzw.
Erreichen des angegebenen Verschnittes).
Während der
Berechnung des optimalen Zuschnittes findet WoodWorks immer wieder
Platten, deren Verschnitt unterhalb einer gewissen Grenze liegt. Diese
Grenze können Sie mit diesem Parameter festlegen. Platten, die einen
geringeren Verschnitt als diesen Wert haben (=Eliteplatten), werden nach
Möglichkeit für weitere Berechnungen herangezogen. Sie bestimmen also,
ab welchem Verschnitt die Platte zur Eliteplatte wird.
Unrealistische
Werte für Eliteplatten können sich negativ auf die Rechenzeit
auswirken. Er sollte sich ungefähr in der Größenordnung des
erwarteten Ergebnisses bewegen, wobei eine eher höhere Schätzung von
Vorteil ist. Wenn Sie Probleme haben, diesen Wert festzulegen, geben Sie
einen frei gewählten Wert ein (z.B.: 20 bis 30%). Dann lassen Sie die
Optimierung einige Minuten laufen. Wenn der beste Zuschnitt eine hohe
Abweichung von Ihrem Wert für die Eliteplatte hat, ist es besser, die
Optimierung abzubrechen, und die angegebene Eliteplattengrenze
entsprechend dem bisher besten Verschnittwert zu korrigieren. Beachten
Sie, dass der zu erwartende Verschnittwert noch unter den derzeitigen
Wert sinken wird. Setzen Sie daher Ihre Schätzung etwas niedriger an.
Ein Hinweis auf
einen zu niedrigen Wert ist, wenn nach einiger Optimierungszeit die
Anzahl der Eliteplatten noch immer relativ gering ist (zum Beispiel:
nach 10 Minuten Optimierungszeit weniger als 10 Eliteplatten).
Es ist noch erwähnt,
dass hierfür etwas Übung und Fingerspitzengefühl notwendig ist,
Machen Sie sich die Mühe, ein wenig mit diesem Wert herum zu probieren.
Sie können die Effizienz dadurch wesentlich steigern.
In
einem Projekt können Sie Ihre Daten (Platten/Bretter/Einstellungen)
unter einem selbstgewählten Namen speichern und später für ähnliche
Aufträge öffnen, ändern und optimieren. Aus Kompatibilitätsgründen
zu Vorgängerversionen wird auch noch das WWI-Format unterstützt,
aktuell ist das XML-Format im Einsatz.
Durch Anwahl dieses
Menüpunktes wird der eigentliche Optimierungsvorgang gestartet/gestoppt
bzw fortzgesetzt. Achtung: Zu diesem Zeitpunkt müssen alle Daten
(Platten, Teile, Einstellungen) korrekt und vollständig eingegeben
sein.
Über das
Kontextmenü können Sie den entsprechenden Schnittplan ausdrucken oder
anzeigen, auch können Sie die Etiketten zum entsprechenden Zuschnitt
ausdrucken.

Sie
können sich mit den Pfeiltasten oder dem Menü durch den Zuschnitt
bewegen.